Großer Ansturm auf Angebot der mobilen Teams

DRK Cuxhaven/Hadeln organisierte in Hemmoor einen Impftermin
Hier geht´s zu den weiteren Terminen der mobilen Impfteams


Beim „freien Impfen“ gibt es den Piks gegen Covid-19 ohne vorherigen Termin.

HEMMOOR / CUXHAVEN. Der Ansturm auf die Angebote von mobilen Teams, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, ist enorm. So auch gestern in Hemmoor, wo das DRK Cuxhaven/Hadeln einen Termin organisierte. Bereits lange vor Beginn des Termins standen die Menschen im und vor dem DRK-Familienzentrum Schlange. Eine vorherige Terminvereinbarung war auch in diesem Fall nicht notwendig.

Wie berichtet, setzen die DRK-Verbände Cuxhaven/Hadeln und Wesermünde sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Impfkampagne im Cuxland im Auftrag des Landkreises um. Verimpft wird nach Angaben der Kreisverwaltung ausschließlich der mRNA-Impfstoff Comirnaty der Firma BioNTech / Pfizer.

Und der war gestern auch in Hemmoor sehr gefragt. Zwischen 10 und 14 Uhr waren nach Angaben des DRK-Geschäftsführers Volker Kamps bereits 400 Dosen verabreicht worden. Insgesamt sei der Termin bis 17 Uhr angesetzt gewesen. Frühzeitig habe man damit begonnen, das Personal aufzustocken, um den sich abzeichnenden Andrang in die richtigen Bahnen lenken zu können. Dass die Termine nicht zügiger bewältigt werden könnten, liege insbesondere an dem bürokratischen Aufwand, der im Vorfeld der eigentlichen Impfung vor Ort nun einmal erledigt werden müsse. Vor Ort seien drei Impfberechtigte und zwei Mediziner für die Aufklärungsgespräche gewesen.

Die Resonanz auf das „freie Impfen“ ohne Termin überstieg auch in Cuxhaven die Erwartungen der Johanniter bei einem Termin, zu dem Hunderte von Cuxhavenerinnen und Cuxhavener kamen. „Der Druck auf Ungeimpfte wird immer größer“ – so erklärt sich Tobias Holzberg, Mitglied der Ortsverbandsleitung, dieses Nachzügler-Phänomen. Er entschuldigte sich für die entstandenen Wartezeiten. Jene seien auf den großen Andrang und auf die Tatsache zurückzuführen gewesen, dass vor Ort nur eine Impfstraße betrieben werden könne. Dass viele Besucher längere Zeit ausharren mussten, sei leider nicht zu verhindern gewesen. Rund 280 Personen wurden geimpft.

Die zuständige Dienststellenleiterin sprach von einer „Ausnahmesituation“. Ungeachtet des „großartigen Jobs“, den das Team geleistet habe, wolle man allerdings in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis nachjustieren. Was das im Detail bedeutet, ließ eine Kreis-Sprecherin noch offen. Nach derzeitigem Stand, so erklärte Kirsten von der Lieth, beabsichtige ihr Haus nicht, eigene Strukturen aufzubauen, mit denen die Ressourcen der ehrenamtlich getragenen Impf-Initiativen aufgestockt werden könnten. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens bittet dagegen die Kommunen, „dem guten Beispiel vieler Landkreise und Städte und der Region Hannover zu folgen und stationäre Impfstellen vor Ort aufzubauen.“ Das Land finanziere wie bei den bisher bereits eingerichteten Teams auch, das Personal, stelle Hardware und anderes Equipment bereit.

In der Stadt Cuxhaven hatte der SPD-Fraktionschef Gunnar Wegener bereits in der vergangenen Woche gefordert, ein stationäres Impfangebot zu schaffen und den Vorschlag Oberbürgermeister Uwe Santjer und auch Landrat Kai Uwe Bielefeld gemailt. Dass ein solches Angebot auf entsprechende Nachfrage stoßen würde, hat am Dienstag der An-drang auf das „freie Impfen“ bei den Johannitern in Cuxhaven gezeigt. Dass dort Impfwillige teils mehrere Stunden gewartet hätten, soll nach Informationen unseres Medienhauses auch an Stadt- und Kreisverwaltung nicht vorbeigegangen sein. Gemeinsam sollen sie nach Räumlichkeiten suchen.

Dem Vernehmen nach sei neben dem City Center auch über das leer stehende Real-Gebäude nachgedacht worden. „Wir können bestätigen, dass wir als Stadt Cuxhaven aktuell den Landkreis darin unterstützen, geeignete Räumlichkeiten zu finden“, sagt Sprecher Marcel Kolbenstetter. Konkreter will er mit Verweis auf die zu führenden Gespräche mit etwaigen Eigentümern und der Kreisverwaltung noch nicht werden. Die Pressestelle der Kreisverwaltung äußert sich nicht dazu, wie die Landesvorgabe im Cuxland umgesetzt werden soll. „Morgen früh ist wieder die wöchentliche Besprechung des Impfteams mit den beteiligten Trägern“, sagt Kirsten von der Lieth. Die Fragen, welcher Träger ein weiteres Team stellen und wo dieses stationiert werden könnte, würden dort geklärt. Die Sprecherin geht davon aus, dass am Freitag nähere Einzelheiten genannt werden. „Auch kurzfristige Planungen benötigen leider eine gewisse Zeit“, so Sprecherin von der Lieth.

CNV-Redaktion (19.11.2021)



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