Über uns

Kleiderkammer Cuxhaven Wiedereröffnung

Das Hygienekonzept wird akribisch umgesetzt.

Endlich können sie wieder loslegen, die ehrenamtlichen Helfer der Kleiderkammer Cuxhaven. Lange 15 Monate hatten sie auf diesen Tag warten müssen und am vergangen Dienstag, dem 6. Juli 2021, war es dann endlich so weit. Nun galt es, das für die Wiedereröffnung erstellte Hygienekonzept akribisch umzusetzen und der großen Nachfrage mit Ruhe zu begegnen. Das Benutzen des bereitgestellten Desinfektionsspenders und das Tragen eines Mundschutzes sind hier nun ebenso Pflicht, wie das Festhalten der Kontaktdaten und der Besuchszeiten. An einem eigens zu diesem Zweck im Eingangsbereich platzierten Tischchen dokumentiert Rotkreuzlerin Anne Scheffler dann das Erforderliche und überprüft zusätzlich den Nachweis der Bedürftigkeit, der beispielsweise in Form eines ‚Hartz IV‘-Bescheides erbracht werden kann.

„Es darf nur einzeln eingetreten werden, Kinder dürfen nicht mit rein und die Aufenthaltszeit ist auf 15 Minuten pro Person begrenzt“, berichtet sie. Da es aber einen Raum für Frauen und einen weiteren für Männer gibt, sei es machbar, diese zeitgleich zu bedienen. Ausgestattet sind die Serviceräume mit stabilen raumhohen Regalen, in denen aktuell auf erreichbarer Höhe die Sommerware lagert und darüber – fein säuberlich in beschrifteten Kartons verpackt – die Herbst- und Winterbekleidung. In Umkleidekabinen biete sich dann sogar die Möglichkeit, das Ausgewählte anzuprobieren.

Die coronabedingte Schließzeit entmutigte das Team nicht. Sie sortierten weiterhin die erhaltenen Spenden und standen auch für Notanfragen – wie beispielsweise aus dem Bereich der Jugendhilfe oder dem Krankenhaus Cuxhaven – zur Verfügung. „Kleiderspenden haben wir auch weiterhin bekommen und sortiert. Von Babybekleidung bis hin zu großen Größen für Erwachsene ist alles vorhanden“, sagt Monika Papay. Jedoch fehle es aktuell an Schulranzen und Sporttaschen sowie Kleinkinderschuhen.

Begonnen habe der Großteil des Teams mit diesem Engagement bereits im Jahr 2015, als im Rahmen der Flüchtlingsversorgung auf die Schnelle eine Kleiderkammer im ehemaligen Feuerwehrgebäude in Otterndorf errichtet wurde. Danach erfolgte der Wechsel zur Notunterkunft in Cuxhaven-Altenwalde und anschließend die Fortführung im DRK-Kreisverbandsgebäude an der Meyerstraße. „Wir haben alle das Helfersyndrom!“, schmunzelt Helga Wendt. Großartige Unterstützung erfahre das ehrenamtliche Team nach eigener Aussage von Käthe Ehlbeck und Erwin Wächter, die hauptamtlich beim DRK-Kreisverband beschäftigt seien. „Die helfen uns, wo sie nur können“, so Georg Scheffler.

Wichtig zu wissen: Geöffnet hat die Kleiderkammer an der Meyerstraße 49 in Cuxhaven jeden Dienstag von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Für den Transport der Bekleidung sind Taschen mitzubringen. Weitere Informationen gibt es unter im Internet unter:

www.drk-cuxhaven-hadeln.de.

zurück zur Übersicht